Herkunft macht unverwechselbar – und erst richtig agil

Die stärkste Herkunft eines Unternehmens steckt in der Marken-Persönlichkeit der Macher – ihrer profilierten Human Brand. Sie ist die unumstößlichste überhaupt – schwierig zu schaffen und, einmal erreicht, genauso schwierig zu verteidigen und immer weiter zu stärken. Die Wirkung, die sie erzeugt, speist sich aus etwas, das nur unzureichend erklärbar und dafür umso besser erlebbar ist. Es ist die Leidenschaft, die Integrität, die Haltung dieser Macher. Sie prägen das Unternehmen, und wenn sie es mit Verve tun, verkörpert es ihre Haltung. Außen herum erlebt man, wie es ist, wenn sie etwas tun, das sie genau so und nicht irgendwie anders machen. Die einfachste und zugleich wirkungsvollste Definition von "Marke": Sie ist immer das, was man sich hinter dem Rücken ihres Inhabers über sie erzählt, des Unternehmens genauso wie des Menschen. So einfach und so wahr.

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Sharing is caring – wie die We-Economy disruptives Handeln erzwingt

Immer mehr Unternehmen verändern mit ihren Produkten und Dienstleistungen gleich das gesellschaftliche Denken und Zusammenleben. Ihre offizielle Absicht: einen Teil ihres Erfolgs an die Gesellschaft zurück geben. Flinkster, Airbnb, Couchsurfing und viele andere stellen damit einen fundamentalen Treiber des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahrzehnte infrage – das Streben nach Besitz und Status. Macht das eigene Auto wirklich glücklich? 23 Stunden am Tag steht es sinnlos herum. Bergwanderer fahren mit der Bahn nach München, wenn sie wissen, dass sie für die letzten 100 Kilometer in die Berge ein Auto zur Verfügung haben. Noch erstrebenswerter ist, als passionierter A-Klasse-Fahrer dafür die A-Klasse eines Münchners nutzen, der sich wiederum für den Trip an den Gardasee den VW-Bully eines anderen borgt. Das Peer-to-Peer-Carsharing-System Car Unity von Opel ermöglicht genau das: Private Mitmacher vermieten ihr privates Fahrzeug an private Mitmacher. Wer Mitglied der Community ist, sieht auf dem Smartphone, welches Auto wo verfügbar ist. Reservieren, übernehmen, starten – alles läuft über das Handy, auch die Vollkasko bei der R+V Versicherung für die Dauer der Fahrt. So kriegt der A-Klasse-Freund seine A-Klasse, und Opel kriegt pro Fahrt eine Provision. Trotz all dem kann es auch in diesem Markt nur wenige bis einen geben: Opel stellt das Angebot ein und reicht die Kunden an Snappcar weiter. Das Gute, Zeitgemäße an dem Ansatz bleibt.  

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Die Männerwartezone im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Henkel & Berndt in Rostock beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern: Isch krisch die Motten! Starkes Conversation-Piece für den Meck-Pomm-Urlauber zum Erzählen daheim ... Mehr steckt hier drin.

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Weihnachtliche Fleischwürze – geht das überhaupt?!

Clash of Markendehnung: Wonach schmeckt wohl der „Feine Fleischwürzer“ von Lebkuchen Schmidt? Bestimmt nach Kardamom … Mehr steckt hier drin.

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Auch im Hotel: "Disruptiv" ist immer nur so gut, wie man es ist!

Es geht die Mär, dass es irgendwo auf der Welt ein Hotel gibt, bei dem man eincheckt und zum Preis für eine Nacht 24 Stunden bleiben darf. Wenn es nachts um drei ist, sind es halt zwei halbe Nächte. Wie toll ist das denn? Man braucht dafür vielleicht die Nachtschicht einer Etagendame mehr, doch den kleinen personellen und logistischen Mehraufwand macht die gelungene PR mehr als wett. So kommt ein Hotel aus der Preisspirale raus, bei der es längst um 10 Cent die Nacht geht, um die Reiseveranstalter feilschen wie Aldi um 0,1 Cent bei der Sahne. Aber selbst Motel One macht sowas noch nicht, dabei sind die doch so innovativ! Wenn es wirklich nur ein Gerücht ist, könnten die beim Machen wieder mal die Ersten sein. Mit dem Bezahlen schon beim Einchecken sind sie es ja auch. Stoff fürs Andersmachen, für den nächsten Talk of the Town unter kosmopoliten Travelistas, gibt es reichlich. Man muss nur genau hinhören und -schauen: Das hippe Banks Boutique Hotel in Antwerpen ist mit Pimkie unterwegs. (Okay, der Brand-fit ist nicht so dolle – Pimkie ist eher was für Ibis Budget.) In jedem Zimmer eine Mini-Fashion-Bar im Kleiderschrank – Regenjacke, angesagte Accessoires zum Ausgehen und bequeme Schuhe. Je nach Saison und Veranstaltung in der Stadt wechselt die Kollektion, die Teile stehen auf der Menükarte. Und wem die Jacke zu groß ist, die Schuhe zu klein sind, der bekommt die passende Größe aufs Zimmer. Bezahlt werden die Sachen beim Auschecken, zu Preisen wie in der Stadt.

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Nur wer die Nöte seiner Kunden versteht, kann relevant handeln oder …

… oder wie man es schafft, eine halbe zerdrückte Banane und acht Blaubeeren für 4 Euro zu verkaufen:

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Die Benchmarke ist sozial

Gerade in durchgeschüttelten digitalen Zeiten müssen Unternehmen ganz neu transparent, nahbar und anfassbar werden. Dies vor allem mit Mitmachern statt Mitarbeitern, die weniger Anbieter und mehr Gastgeber sind und den Kunden eine emotionale Heimat bieten. Damit sie so sind, müssen sie zum Selberdenken und -handeln befähigt werden: Nur wer viel selbst tun und entscheiden darf, engagiert sich über die Muss-Aktivitäten hinaus. Und der Kunde entscheidet dann, was er als echtes Engagement in seinem Sinne empfindet und was als bloße umsatzfördernde Maßnahme im neuen Kleid.

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Communication painpoint!

Communication totally at the painpoint of the Umzugskistenschlepper: Die stellen die niedrigste Ladehöhe als USP heraus, sonst nichts. Mehr steckt hier drin.

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Eigenmarke vs. Herstellermarke

So mutig wie wirkungsvoll. Die sind so stark, dass Eigenmarken es jetzt mit Herstellermarken aufnehmen. Mehr steckt hier drin.

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Nur Reagieren reicht nicht – erst proaktives Handeln sorgt im agilen Unternehmen für richtungsweisende Entscheidungen

Wer nicht nur selbst, sondern als ganze Company agil sein will, sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter die wichtigen Informationen darüber, wo die Reise hingeht, in derselben Breite und mit demselben Tiefgang zur selben Zeit haben. Der immer so gewünschte mündige Mitarbeiter gehört auch so behandelt. Es ist schon lange nicht mehr opportun, "die da an der Werkbank" und "den da im Lager" künstlich dumm zu halten. Wie sollen deren Herzen jeden Tag für eine Firma schlagen, bei der sie im Verlauf ihrer Karriere genau zwei Mal drüben in der Verwaltung ganz oben in der Chefetage mit dem vielen Glas und Stahl und Holz und den sortenrein servierten Keksen auflaufen müssen und dann vor lauter Herzklopfen nächtelang zuvor nicht schlafen? Und zwar aus Bammel, nicht vor lauter Vorfreude. Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum gibt es dann eine Armbanduhr und einen Reisegutschein und zur Verabschiedung einen Spazierstock und einen Reisegutschein.

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