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Brandamazing Daily

Im Zeitalter von Social Media sind Echtheit und Transparenz das A und das O

Wer dem Kunden etwas vorspielt, wird entlarvt. Und ist der Vertrauensvorschuss erstmal weg, kehrt er schwer bis gar nicht mehr zurück. Nur einer schlägt aus irreführender Werbung sogar Kapital: Red Bull akzeptiert in den USA einen Vergleich, 13 Millionen Dollar, um eine Massenklage zu vermeiden. Ein paar Unverbesserliche behaupten steif und fest, von dem Zeug kriegt man gar keine Flügel! Das Bundesgericht im Staat New York gibt ihnen Recht. Da kann jeder, der seit 2002 von dem Zeug in der Hoffnung genommen hat, über sich hinauszuwachsen, zehn Dollar Kompensation für entgangene fliegerische Fertigkeiten beantragen. Oder Produkte für 15 Dollar. Ohne Kassenbon. Und die Strategen von Red Bull lächeln – super PR! – still und leise in sich hinein.

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Vertrauen führt: Es lebe der russsisch-deutsche Kühlschrank!

So profil- wie vertrauensstarke Hersteller versprechen nur das, was sie halten können. Und zwar immer. Sie gehen ultimativ offen mit Problemen um. Sie sind kulant bei Reklamationen und glauben an den Effekt der Weiterempfehlung als wirksamstes und gleichzeitig kostengünstigstes Tool bei Kundenbindung und -gewinnung. Hier geht schon immer der Fashion-Versender Lands‘ End voran: Die nehmen jeden Artikel jederzeit zurück und erstatten den Kaufpreis, ohne Bon. Solche Marken investieren auch überdurchschnittlich in das ungeteilte Vertrauen ihrer Mitarbeiter – als Anfang allen Erfolgs. Sie wissen, dass Echtheit siegt und das angeknipste Lächeln im Verkaufsgespräch gleich enttarnt wird. Nur wer vor lauter Freude am Tun wahrhaft herzlich ist, gewinnt. Und für Kollegen, die nicht mitziehen, ist schnell Edeka – Ende der Karriere. Vorweggeher sorgen außerdem dafür, dass man die Preisgestaltung nachvollziehen kann. Und freuen sich, bei allem Ärger, auch ein bisschen, wenn sie plagiiert werden.

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Future-ready: Im Zeitalter von Social Media sind Echtheit und Transparenz das A und das O

Selbst bei dm, die weit vorn sind mit vertrauensbildenden Maßnahmen, feiert, wenn man am Regal genau überlegt, die Verwirrnis fröhliche Urständ‘: Die „Dauerpreis-Garantie“ suggeriert, das Produkt ist schon lange besonders günstig, weil, sagt das kleine Schild, es ist ja schließlich „nicht erhöht seit …“. Dabei wird nicht klar, ob nur der Preis stabil oder vielmehr der stabile Preis schon lange besonders niedrig ist. Gut möglich, dass das Produkt woanders zwar andauernd teurer wird, dort aber dennoch günstiger ist als bei dm. Dieser feine Unterschied macht es aus, und weil die immer kritischeren und besser informierten Leute beim Einkaufen mittlerweile aufgeklärter und kritischer sind, werfen solche Ungereimtheiten zusehends Fragezeichen auf. In puncto partizipative nachhaltige Unternehmensführung lehnt sich dm weit aus dem Fenster, das ist vorbildlich. Wer das allerdings macht, steht bei seinen Fans naturgemäß unter verschärfter Beobachtung und muss deshalb noch genauer überlegen, was er tut und wie er es tut – und was er alles besser lässt: Die Bio-Baumwolltaschen von dm, zunächst in Deutschland produziert von Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, kommen inzwischen aus Indien – und sehen genauso aus wie vorher. Die Vorzeigeunternehmerin Sina Trinkwalder vom vorher produzierenden Unternehmen Manomama wurde kalt erwischt, die Näherinnen auch. Auf einmal, sagt sie, hat dm einfach weniger bestellt und lieber die Inder die Tasche nachnähen lassen. Die sensible Netzgemeinde reagiert auf so etwas entsprechend donnernd, und das merkt man schnell in der Kasse.

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Harte Währung Vertrauen: Besonders in disruptiven Zeiten wichtiger denn je

„Vertrauen ist der Anfang von allem.“ Schon in den Neunzigern hat die Deutsche Bank grundsätzlich recht damit – da ist das ihr Slogan. Nur muss aus diesem Anspruch eine andere Performance entstehen als die von denen, die inzwischen lieber „Leistung aus Leidenschaft“ sagen ...

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Besonders in transformativen Zeiten: Weshalb es "im Sansibar" heißt und weshalb Air Berlin da viel kaputtgemacht hat

In den Eigenschaften Ehrlichkeit und Echtheit liegt die große Chance, insbesondere für kleinere Unternehmen. Wer zu klein ist, um mit den großen Hunden zu bellen, muss diese Schwäche zur Stärke machen. Prof Sven Henkel von der EBS Universität sagt: "Eine Marke ist nur authentisch, wenn ...

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Total disruptiv: Spanisches Olivenöl aus Italien kostet 100% mehr!

Regionalität schafft Identität. Die naheliegende Art, wie die Markenartikelindustrie auf "Herkunft" macht, führte zu Folgendem: Die spanischen Olivenöl-Produzenten werden von ihren Produkten nicht genug los, man kauft einfach lieber Öl aus Italien ...

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Wer Erfolg hat, hat die Wahl: weiter wachsen um jeden Preis oder hübsch begehrlich bleiben

Ehrlichkeit und Echtheit sind konstante Währungen in einer Zeit, in der nichts Bestand hat und wenig noch was zählt. Darauf baut Tegernseer Bier. Das "Hell" aus dem Kaff am Wasser schreibt eine nicht zu fassende Erfolgsgeschichte ...

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Disruptive Oldschool-Trendsetter in digitalen Zeiten

Sachen gibt‘s, die gibt‘s gar nicht: Schwer erziehbare Schüler verbringen ihre Zeit nicht mehr damit, andere schwer erziehbare Schüler zu verprügeln. Stattdessen sitzen sie einträchtig beieinander und ...

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Manche waren schon disruptiv, als es das Wort noch gar nicht gab …

Stihl macht es besser. Die wissen in puncto Markenführung und Innovation immer ganz genau, wo es warm rauskommt. In Waiblingen erfinden sie sich regelmäßig neu, und zwar so, dass ...

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